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Was ist ein Computervirus?

Computervirus

Ein Computervirus ist ein Schadprogramm oder auch Malware genannt. Die Bezeichnung “Virus” ist jedoch eher ein Unterbegriff, wird jedoch sehr gerne in der Umgangssprache verwendet. Die Definition “Malware” oder “Schadprogramm” trifft als Oberbegriff eher zu, jedoch werde ich der Einfachheit meist auch beim Wort Computervirus bleiben.

In diesem Artikel erkläre ich, was ein Schadprogramm genau ist und in den zukünftigen Blog-Artikeln werde ich weitere Arten von Malware-Typen detaillierter vorstellen. Zudem werde ich in diesem Artikel erläutern, warum die meisten denken, dass sie mit einem aktiven Antivirenschutz keine Computerviren auf dem Computer haben und ihrem Antivirenprogramm blindes Vertrauen schenken. Ich möchte diesem Irrglauben ein Ende setzen.

Auch zum Thema Computerviren auf Smartphones gehe ich näher drauf ein und die Frage stellt sich, warum viele keinen Virenschutz installiert haben.


Computerviren – Die Entwicklung der letzten Jahre

Jedes Jahr steigt die Gesamtrate von Malware rapide an. Laut “AV-Test” werden täglich mehr als 390.000 neue Schadprogramme identifiziert. Grund ist auch der Anstieg der Nutzung von mobilen Systemen, wie Smartphones und Tablets. Diese werden jedoch weniger geschützt, als Notebooks oder normale Desktop-PCs. Die Frage stellt sich hierbei – Warum?

Jedes Tablet und Smartphone wird mit einem Betriebssystem, wie zum Beispiel iOS, Android oder Windows versorgt. Die Kerneigenschaften der Betriebssysteme sind die gleichen, wie die bei Notebooks und normalen PCs. Mal ist ein Betriebssystem stärker von Malwareattacken betroffen, ein anderes wieder weniger. Was jedoch sehr stark abgenommen hat oder nie wirklich vorhanden war, ist die Sensibilität der Nutzer in Hinsicht der Gefahren, die durch das Internet auf die mobilen Geräte kommen. Das ist unter anderem auch ein Grund für den Anstieg der Verbreitung von Schadprogrammen.

Viele vergessen oder wissen es einfach nicht, dass alle Geräte im eigentlichen Sinn ganz normale Computer sind! Es unterscheidet sich nur die Art der Verwendung, das Aussehen und deren Typen.

Ein Grund kann auch das Misstrauen der Virenschutz-Apps auf Smartphones sein, die in der Vergangenheit auf deren Schutzfunktionen sehr kritisiert wurden. Es hat sich mittlerweile jedoch sehr viel bei den Virenschutzlösungen getan.

Warum gibt es Malware?

Malware gibt es wie Sand am Meer, die durch kriminelle Cyberspezialisten geschrieben und verbreitet werden.

Es gibt verschiedene Motive:

Daraufhin bilden sich die verschiedenen Arten der Schadprogramme und deren Funktionen. Es ist zu unterscheiden, ob das Motiv einen gezielten Angriff oder spekulativen Angriff bildet.

Beim finanziellen Interesse werden zum Beispiel Spyware, Trojaner oder Ransomware eingesetzt, um Daten von Firmen auszuspionieren und weiter zu verkaufen. Durch Fremdzugriffe werden kontrollierte Schäden dem Zielsystemen zugefügt, um daraus einen finanziellen Vorteil zu erzielen. Durch Erpressungen via Ransomware, die Daten oder sogar ganze Festplatten verschlüsseln, wird versucht, an das Geld der Opfer zu gelangen. Dies findet bei gezielten und spekulativen Angriffen statt.

Beim persönlichen Interesse werden Spyware hauptsächlich in den gezielten Angriffen verwendet, um an Daten bzw. Informationen heranzukommen, um daraus wieder einen Vorteil zu erzielen. Dies kann auch Erpressung oder Rache sein.

Wenn ein Täter Spaß, Macht oder Ruhm als Motiv hat, bezweckt dieser meistens einen spekulativen Angriff und sein Ziel ist die Verbreitung seiner Schadsoftware, um sich oder die Malware bekannt zu machen.

Alle Beispiele sind nur wenige der grenzenlosen Möglichkeiten, was mit welchem Malwaretyp erreicht werden soll. Eins ist jedoch sicher – die Entwickler von populären Schadprogrammen sind kriminelle Spezialisten, die genau wissen, dass Ihre Opfer kein fundiertes Computerwissen besitzen.

Warum viele sich blind auf ein Antivirenprogramm verlassen

Trotz installierten namhaften Antivirentools erlebe ich es sehr häufig, dass meine Neukunden unzählige Malware auf deren Computern haben, bzw. keinen ausreichenden Schutz besitzen. Natürlich ist dies kein Vorwurf, sondern reiner Erfahrungswert und die Schuld liegt nicht unbedingt beim Nutzer.

Oft werden vorinstallierte Systeme, die massenhaft verkauft werden, nicht fachgerecht mit einer Virenschutzlösung versehen oder passend konfiguriert. Man kann das Spezialwissen jedoch auch nicht von den Käufern voraussetzen.

Es gibt auch einen populären Anbieter für Antivirensoftware, der schon dafür im Fernsehen geworben hat, dass man seine Virenschutzsoftware einfach installieren soll und dann alle Sorgen los wäre. Ich kritisiere diese Aussage im höchsten Maße, weil genau dort die Computerviren ansetzen, sich an den Standard-Sicherheitsstufen der Schutzeinstellungen vorbei zu mogeln. Ich sage deshalb, dass man eine Antivirenschutzsoftware NIE bei den Standardeinstellungen belassen sollte!

Als autorisierter Fachhandelspartner für Bitdefender und Avast richte ich meinen Kunden die passende Virenschutzlösung fachgerecht ein und biete bei zukünftigen Angelegenheiten und Fragen kompetente Hilfe an.

Wie ich auf meiner Firmenseite schon erwähnt habe, sammeln sich über Jahre wertvolle Daten an. Mit „wertvoll“ meine ich nicht nur die finanzielle Sichtweise, sondern auch die persönliche. Bilder, E-Mails, Dokumente, Videos nehmen über die Jahre einen respektablen Datenbestand an, deshalb sollte man meiner Meinung nach in eine gute Virenschutzsoftware inkl. fachmännischer Einrichtung investieren. Es gibt natürlich kostenlose Angebote, die ich bei Bedarf und Wunsch meinen Kunden auch einrichte.

Wenn man ein Antivirentool in den Standardeinstellungen belässt, ist dies vergleichbar mit einem Standardschlüssel für eine Wohnung, den jeder hat. Ich bezweifle den grundlegenden Schutz nicht und es wird auch keinen 100%igen Schutz geben. Jedoch ist es ein Unterschied, ob man nur 70%igen oder 98% Schutz gegen Malwareangriffe hat.

Eine fehlerhafte oder nicht angepasste Konfiguration macht sich eine Malware zu Nutze, um unbemerkt auf dem Computer zu gelangen, sich zu verbreiten oder das System zu missbrauchen. Weil eine installierte Virenschutzsoftware nicht anschlägt und Alarm gibt, wird auch nichts davon bemerkt und einem wird vorgegaukelt, dass das System nicht infiziert und alles ok ist. Somit vertraut der Nutzer weiterhin seinem Antivirenprogramm und lobt es der korrekten Ausführung seiner Dienste. Drastisch dargestellt – es ist jedoch so!

In den kommenden Artikeln werde ich mehr zur Computersicherheit schreiben, wie man präventive Maßnahmen ergreift und seinen Daten einen besseren Schutz bietet. Die Themen werde ich jedoch in mehreren Blogartikeln splitten, da der Umfang einfach zu groß ist, alles in einem Artikel unterzubringen.